Die Zweige des Apfelbaumes ächzen schwerbeladen fast bis ins Gras hinab, obwohl den Früchten noch die letzte Herbstsüße fehlt. Der Sturm letzte Woche hat fast alle Blätter vom Baum gefegt.… Read more Erkenntnis unterm Apfelbaum. →
Als die Morgen kühler werden und braunkappige Butterpilze zwischen Gras und Spinnweben wachsen, fliegt ein Tagpfauenauge in das Zimmer des Mädchens. „Er hat sich verflattert“, ruft sie und ist glücklich,… Read more Der Versuch, einen Schmetterling zu zähmen. →
Die Abendsonne blendet mich, als ich die Haustür öffne. Wenige Schritte weiter spannt sich das filigrane Netz einer Kreuzspinne zwischen zwei Bäumen. Die darin eingesponnene Wespe wird sorgsam von der… Read more Spinne am Abend. →
Wochenende und Sonnenschein und das im November. Diese Gelegenheit galt es zu nutzen, um der schönsten Ritterburg Sachsens einen Besuch abzustatten. So ging es auf der A4 von Dresden in Richtung Chemnitz, die Abfahrt Hainichen hinunter und nach einigen Kilometern ist man schon da. Kriebstein, wo zu DDR-Zeiten die Papiertaschentücher hergestellt wurden, künden noch immer mit weithin sichtbaren Wasserdampfwolken, dass noch immer produziert wird. Aber hoffentlich keine Sandpapiertaschentücher mehr. Nach wenigen hundert Metern bergauf ist sie plötzlich da: Eine Höhenburg, die auf einem Bergsporn errichtet wurde. Von drei Seiten umfliesst… Read more Herbst auf Burg Kriebstein. →
Gerade einmal zwei Wochen ist der schwüle Altweibersommer vorbei, da kommt der Herbst mit mit viel zu großen Schritten auf uns zu. Heute Nacht kam der erste Frost, welcher im… Read more Oktoberfrost. →
Heute, ganz früh am Morgen, als die meisten Menschen noch schliefen, haben die Elfen und Zwerge ihre Gespinste über die Wiesen, Bäume und Sträucher gelegt. Zumindest erzählen dies die Erwachsenen den Kindern. Läuft man dann noch etwas schlaftrunken durch die Natur, verfängt man sich in diesen Gespinsten, die regelrecht auf der Haut kleben bleiben, meistens natürlich im Gesicht. Dabei sind es nur die Spinnfäden, mit denen junge Webspinnen Ende September bis Anfang Oktober durch die Luft segeln. Am auffälligsten sind die Fäden am Morgen, wenn Tausende Tautröpfchen an ihnen hängen… Read more Altweibersommermorgen. →
Wie jeden Wochentagmorgen quäle ich mich aus dem Bett und mache mich anchließend auf den Weg zur Arbeit. Heute ist es irgendetwas anders. Mit noch halbgeschlossenen Augen, in Gedanken im kuschelig warmen Bett, nehme ich wahr, dass es heute noch nicht so richtig hell ist. Nebel wabert über die Elbwiesen. Verschlafen blinzeln mich die Elbschlösser auf der anderen Seite des Flusses an. Es herrscht morgendliche Ruhe. Nur hier und da zwitschert zaghaft ein Vogel. Die Bäume zeigen leise raschelnd ihr rot-gelb-braunes Gefieder, welches feucht vom Reif glänzt. Ab und zu… Read more Ein Herbstmorgen in Dresden. →
Das Emsland ist flach, aber nur landschaftlich. Es gibt allerlei zu sehen. Dabei meine ich nicht die Kühe und Schafe, sondern Natur (sehr alte Bäume, Moore), die Meyer-Werft in Papenburg, sehenswerte Kirchen usw. Es befindet sich in Niedersachsen zwischen Papenburg im Norden, Meppen in der Mitte und Salzbergen im Süden, alles recht nah an der holländischen Grenze. Ich bin wieder mal dort gewesen, da mein Bruder unbedingt heiraten wollte (oder musste?), natürlich eine waschechte Emsländerin. Den Tag nach der Hochzeit habe ich aufgrund des sommerlichen Wetters genutzt, um auf Fotopirsch… Read more Herbst im Emsland →