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Nutella oder Warum ist das Glas schon wieder leer?

Es beginnt mit dem Aufschrauben des Deckels. Hebt man diesen nach einigen Umdrehungen ab, blinzelt einen die leicht gemusterte Schutzfolie entgegen. Der Zeigefinger zuckt und will mit einem kräftigen Hieb die dünne Aluminiumschicht durchstoßen. Meist stupst man so tief hinein, dass die Fingerkuppe bereits mit der mattglänzenden Creme umhüllt ist. Diese wird dann natürlich genießerisch abgeleckt. Aber was fasziniert so viele Menschen an dieser braunen, mattglänzenden Masse aus Zucker, Pflanzenöl, gerösteten Haselnüssen, Kakao, Milchpulver, Sojalecithin und Vanillin? Der unnachahmliche intensive Geschmack? Der Mangel an wohlschmeckenden Alternativen? Kindheitserinnerungen? Die Sucht nach… Read more Nutella oder Warum ist das Glas schon wieder leer?

Der Tomatenhund schreibt Missionstagebuch.

Wer schon mal ein wenig auf meiner Seite gestöbert hat, der weiß, dass mich der Tomatenhund schon seit meiner Kindheit begleitet. Er war eine Schlüsselfigur in dem fantastischen Kinderroman „Das Blaue vom Himmel“ von Hannes Hüttner. Da mich dieser Roman nicht mehr loslässt, will ich Schnuppi, den Tomatenhund, in einem Experiment wieder aktiv werden lassen: Auf einem Twitterkanal und einer Facebookseite kann man in einer Art Tagebuch die ganze Geschichte, mehr oder weniger buchgetreu, noch einmal miterleben. Die Herausforderung besteht hierbei, dass kurze, pragnnte Episoden in 140 Zeichen untergebracht werden… Read more Der Tomatenhund schreibt Missionstagebuch.

Die sockenfressende Waschmaschine.

Wir haben es fast alle schon einmal erlebt: Beim Ausräumen der Waschmaschine fehlt bei mindestens einem Sockenpaar ein Exemplar. Das ist ärgerlich, wie auch sehr mysteriös. Dabei gibt es keine, mir bekannte, statistische Erhebung, ob mehr rechte oder mehr linke Strümpfe abhanden gekommen sind. Am Ende ist dies aber auch egal. Manche Familien haben im Laufe der Zeit halbe Wäschekörbe voller einzelner, verwaister Strümpfe. Andere werfen die einsamen Socken nach einer Weile weg oder nutzen sie zum Putzen. Wieder andere basteln Handpuppen aus den Socken oder nutzen sie als Handytasche.… Read more Die sockenfressende Waschmaschine.

Der Teufel, ein Uhu und verwunschene Burgen

Manche werden denken, ich habe ständig Urlaub, aber so ist es nicht. Ich bin dann auch meist nur eine Woche unterwegs. Diesmal hatte ich mir den Harz ausgesucht und war auf der Suche nach lohnenden Motiven und natürlich der Natur. Wenn man im Harz verweilt, sollte man sich unbedingt die Roseburg zwischen Rieder und Ballenstedt ansehen. Die Burg samt Parkanlage wurde zwar erst ab 1905 gebaut bzw. angelegt, vereint sie barocke italienische Gartenkultur mit Elementen des englischen Landschaftsgartens des frühen 19. Jahrhunderts. Romantisch oder kitschig. Auf jeden Fall märchenhaft. Auch… Read more Der Teufel, ein Uhu und verwunschene Burgen

Sommer im Pinzgau oder Berge, Kühe und Schweiß.

Wieder ist ein Jahr herum und wieder bin ich im Pinzgau (Kitzbühler Alpen, Österreich) gelandet. Genau auf dem Biobauernhof, wo ich letztes Jahr so herzlich willkommen geheißen wurde und dort wo die Kühe jedermann in der Früh aus dem Schlaf muhen. Hatte ich doch letztes Jahr viel erwandert und erlebt, jedoch bei weitem nicht alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten. Zudem hatte ich dieses Jahr Verstärkung in Form meiner Freundin mitgenommen, so dass man sich gegenseitig motivieren kann, wenn es bergauf mal etwas klemmt.… Read more Sommer im Pinzgau oder Berge, Kühe und Schweiß.

Ostseestrandtag

Es war für mich der erste Frühsommer an der Ostsee. Der Strand war überraschend leer, obwohl fast hochsommerliche Temperaturen herrschten. Dann die Decke ausbreiten, Drauflegen und die Augen schließen. Das gleichmäßige Rauschen der Wellen wirkt sehr beruhigend, regelrecht einschläfernd. Ab und zu kreischt eine Möwe, als wollte sie, dass ich nicht einschlafe. Der Wind umsäuselt sanft meinen Körper. Der Alltagsstress sucht sich langsam einen Weg aus dem Kopf. Als ich aufwache, ist aus der kleinen Brise ein stetiger Wind geworden. Mich fröstelt. Ich ziehe das Shirt über und packe meine… Read more Ostseestrandtag

Dresden – Meißen und zurück.

Dresden. Sonntag 9:30 Uhr. Die Sonne lacht. Das Knie schmerzt nach dem kleinen Badminton-Unfall Anfang des Jahres auch nicht mehr. Also den Drahtesel geschnappt auf zu ersten Radtour dieses Jahr. Ersteinmal geht es ein Stück durch die Stadt bis zur Flügelwegbrücke, dann auf den Elbradweg Richtung Meißen. Angenehme 12 Grad und (noch) kein Wind erlauben ein entspanntes Fahren. An der Gohliser Windmühle ist noch keine Menschenseele. Lediglich ein paar (langsame) Rentnerradfahrer zuckeln den Radweg entlang. Hinter der Autobahnbrücke fängt der Frühling richtig an. Blühende Büsche verströmen ihr Aroma und kitzeln… Read more Dresden – Meißen und zurück.

Auf der Suche nach dem Vulkan.

In der Nähe von Großenhain, zwischen Colmnitz und Bauda, nur ein paar hundert Meter von der B 98 entfernt, ragt der Colmnitzberg unscheinbar zwischen den Feldern empor. Vor 280 Millionen Jahren war die kleine Anhöhe noch ein explosiver Vulkan. Von Kirschbäumen umsäumt, findet man im Inneren einen Weiher, der vor 30 Jahren noch ein geheimer Badeplatz war. Doch nun ist das Wasser schwarz und brackig. Von Baden gehen kann nun keine Rede mehr sein. Grauweiden wachsen am und im Wasser. Andere Bäume sind ins Wasser gestürzt und so wächst der… Read more Auf der Suche nach dem Vulkan.