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Kategorie: Reisetagebuch

Sommer im Pinzgau oder Berge, Kühe und Schweiß.

Wieder ist ein Jahr herum und wieder bin ich im Pinzgau (Kitzbühler Alpen, Österreich) gelandet. Genau auf dem Biobauernhof, wo ich letztes Jahr so herzlich willkommen geheißen wurde und dort wo die Kühe jedermann in der Früh aus dem Schlaf muhen. Hatte ich doch letztes Jahr viel erwandert und erlebt, jedoch bei weitem nicht alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten. Zudem hatte ich dieses Jahr Verstärkung in Form meiner Freundin mitgenommen, so dass man sich gegenseitig motivieren kann, wenn es bergauf mal etwas klemmt.… Read more Sommer im Pinzgau oder Berge, Kühe und Schweiß.

Ostseestrandtag

Es war für mich der erste Frühsommer an der Ostsee. Der Strand war überraschend leer, obwohl fast hochsommerliche Temperaturen herrschten. Dann die Decke ausbreiten, Drauflegen und die Augen schließen. Das gleichmäßige Rauschen der Wellen wirkt sehr beruhigend, regelrecht einschläfernd. Ab und zu kreischt eine Möwe, als wollte sie, dass ich nicht einschlafe. Der Wind umsäuselt sanft meinen Körper. Der Alltagsstress sucht sich langsam einen Weg aus dem Kopf. Als ich aufwache, ist aus der kleinen Brise ein stetiger Wind geworden. Mich fröstelt. Ich ziehe das Shirt über und packe meine… Read more Ostseestrandtag

Dresden – Meißen und zurück.

Dresden. Sonntag 9:30 Uhr. Die Sonne lacht. Das Knie schmerzt nach dem kleinen Badminton-Unfall Anfang des Jahres auch nicht mehr. Also den Drahtesel geschnappt auf zu ersten Radtour dieses Jahr. Ersteinmal geht es ein Stück durch die Stadt bis zur Flügelwegbrücke, dann auf den Elbradweg Richtung Meißen. Angenehme 12 Grad und (noch) kein Wind erlauben ein entspanntes Fahren. An der Gohliser Windmühle ist noch keine Menschenseele. Lediglich ein paar (langsame) Rentnerradfahrer zuckeln den Radweg entlang. Hinter der Autobahnbrücke fängt der Frühling richtig an. Blühende Büsche verströmen ihr Aroma und kitzeln… Read more Dresden – Meißen und zurück.

Auf der Suche nach dem Vulkan.

In der Nähe von Großenhain, zwischen Colmnitz und Bauda, nur ein paar hundert Meter von der B 98 entfernt, ragt der Colmnitzberg unscheinbar zwischen den Feldern empor. Vor 280 Millionen Jahren war die kleine Anhöhe noch ein explosiver Vulkan. Von Kirschbäumen umsäumt, findet man im Inneren einen Weiher, der vor 30 Jahren noch ein geheimer Badeplatz war. Doch nun ist das Wasser schwarz und brackig. Von Baden gehen kann nun keine Rede mehr sein. Grauweiden wachsen am und im Wasser. Andere Bäume sind ins Wasser gestürzt und so wächst der… Read more Auf der Suche nach dem Vulkan.

Herbst im Emsland

Das Emsland ist flach, aber nur landschaftlich. Es gibt allerlei zu sehen. Dabei meine ich nicht die Kühe und Schafe, sondern Natur (sehr alte Bäume, Moore), die Meyer-Werft in Papenburg, sehenswerte Kirchen usw. Es befindet sich in Niedersachsen zwischen Papenburg im Norden, Meppen in der Mitte und Salzbergen im Süden, alles recht nah an der holländischen Grenze. Ich bin wieder mal dort gewesen, da mein Bruder unbedingt heiraten wollte (oder musste?), natürlich eine waschechte Emsländerin. Den Tag nach der Hochzeit habe ich aufgrund des sommerlichen Wetters genutzt, um auf Fotopirsch… Read more Herbst im Emsland

Beutelrehe im Tharandter Wald

Es versprach wieder ein hochsommerlicher Tag zu werden. Also ab in den Wald, dort ist es nicht so heiß, man bewegt sich und sieht allerlei Tiere und Pflanzen. Das Ziel war diesmal der Tharandter Wald. Los ging es vom Parkplatz in Hartha (der erste, wenn man aus Richtung Tharandt kommt) hinunter zu den Seerenteichen. Zuerst ging es über  den Kommiteeflügel und später den B-Flügel hinunter zum Alten Seerenteich. Dieser empfing uns mit einer geheimnisvollen Aura, er hat etwas Verwunschenes, da er von drei Seiten zugewachsen war. Höchst romantisch. Wenig später… Read more Beutelrehe im Tharandter Wald

Tag 7: Die Murmeltiere und der Schneehase

Tag 7: Die Murmeltiere und der Schneehase Ich wachte wieder recht zeitig auf und hoffte, dass meine Knieschmerzen mich verlassen haben. Aber sie waren noch immer da und das trotz einer Einreibung mit einer österreichischen Salbe auf pflanzlicher Basis. Diese Paste roch nach, ich will das hier lieber nicht näher ausführen. Jedenfalls schien die Sonne wie verrückt und es würden wieder über 30 Grad im Schatten werden. Da ich ja nun meine heute geplante Wanderung schon abgeschrieben hatte, bin ich kurzerhand ins 23 km entfernte Mittersill gefahren, um mir den… Read more Tag 7: Die Murmeltiere und der Schneehase

Tag 6: Das Obersulzbachtal und der Holundersaft

Tag 6: Das Obersulzbachtal und der Holundersaft Nach einer für mich aus unerklärlichen Gründen unruhigen Nacht bin ich dann doch kurz nach 7 Uhr aufgestanden. Ein Blick zum Fenster sagte mir: ‚Es wird wieder heiß.’ Also schnürte ich nach dem Frühstück wieder mein Ränzl, was in Wirklichkeit ein moderner Wanderrucksack war und fuhr ins 16 km entfernte Obersulzbachtal. Der Parkplatz nannte sich Hopffeldboden und lag in 1.090m Höhe und kostete wie gestern auch zwei EURO Gebühr. Es waren sehr wenige Autos auf dem Parkplatz, okay, es war auch erst 8:30… Read more Tag 6: Das Obersulzbachtal und der Holundersaft