Kategorie: Naturbeobachtungen

Spätherbst am Weiher.

Mein Spaziergang führt mich über die herbstlichen Wiesen vorbei an abgeernteten Feldern hin zum nahen Wald. Als ich nach vorn blicke, sehe ich, wie der Nebel behäbig wabernd auf die Erde fällt und die Landschaft langsam auffrisst. Das Gras glänzt in der schräg stehenden Abendsonne, die auch bald von den Nebelschwaden verschlungen wird. Eine Schar

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Wann kommt der Frühling?

Der Frühling beginnt nicht überall zur selben Zeit. Auf der nach Norden gewandten Seite des Waldes, da, wo die Sonne es nicht einmal zur Mittagszeit schafft, ihre Strahlen hin zu senden, liegen Reste von Schnee. Die Südseite des Hügels, welche die wärmenden Strahlen von Klara in sich aufsaugt, dort ist schon ein Hauch Sommer zu

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Wer glaubt denn schon an die Eiskönigin?

Als es windstill wurde, begannen die Flocken zu fallen. Erst fiel eine nach der anderen auf das tabakbraune Laub am Waldrand. Dann bedeckte eine Schneeschicht, zart wie der Stoff von Großmutters Gardinen, den steinigen Weg. Anfangs hockten die Maulwurfshügel noch weiß bemützt auf der Wiese gegenüber sichtbar herum, bald waren auch sie unter dem Flockenteppich

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November Spawned a Monster

Der Sturm peitscht den Regen unregelmäßig ans Fenster. Der Wind faucht um das Haus und manchmal flackert die Kerze ein wenig. Aber vielleicht bilde ich mir das auch ein. Ich schaue aus dem Fenster und sehe in der Dämmerung, wie der Sturm an den Ästen und Zweigen des Spitzahorn zerrt und dabei die letzten Blätter

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Das Märchen von den Menschen und der Natur.

Am Anfang war die Natur in all ihrer Schönheit, Reinheit und Einsamkeit. Sie steckte voller unentdeckter Geheimnisse, sie war karg und fruchtbar zugleich. Es gab Pflanzen in jeglicher Form, Farbe und Größe. Für die Tiere vom Einzeller bis zum großen Säugetier war sie Lebens- und Überlebensraum. Die Natur war so komplex, dass es niemand erfassen

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Nordjütland, die Olsenbande und jede Menge Natur.

Es ist mein erstes Mal in Dänemark und dann muss es gleich Nordjütland sein. Klitmøller, mitten im Nationalpark Thy gelegen, war geografisch gesehen, der ideale Ausgangspunkt für meine Unternehmungen. Der kleine, rund 800 Einwohner zählende Ort, wird als Cold Hawaii Europas bezeichnet, da er mit seinen idealen Windsurf- und Kitesurfspots Begeisterte aus der ganzen Welt anlockt. Es

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Das Herbstnebelgespenst.

Müde stehen die Weiden und Schwarzerlen am Rande des Sees. Im Sommer spiegelten sie sich mit ihrem prächtiges Laubkleid im Wasser. Jetzt stehen dort kahle Gerippe aus Ästen und Zweigen, welche sich im grauen Wasser verlieren. Der Herbst hat das Wasser des Sees ergrauen lassen. Blätter schwimmen darinnen und bilden eine blasse gelb-rot-braune Wasserwiese. In

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Gefangen im Licht.

Es war einer dieser heißen Sommertage, bei denen man sich schon am Morgen den Feierabend sehnlichst herbeiwünscht. Aber man hat in der Regel weder eine Fee, noch eine Elfe zur Hand, die einem da weiter helfen kann. Irgendwann war dann doch der Feierabend da und die Arbeitskollegen wollten in den Biergarten, da musste man mich

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So nah und doch so fern. 

Sonnenstrahlen fallen durch die kleinen Löcher des Faltrollos und kitzeln meine Nase. Ich muss niesen und bin sogleich wach. Ein kurzer Blick zum Wecker sagt mir, dass ich noch über eine Stunde schlafen könnte. Aber draußen gurren sich die Tauben heiser an und die Elstern streiten sich lautstark darum, wer die glänzendsten Löffel stibizt hat.

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Meerliebe.

Es war ein warmer Spätsommer. Wir fuhren spontan für ein verlängertes Wochenende nach Hiddensee. Einfach mal ausspannen und die Natur genießen. Kaum angekommen, zieht es uns zum Strand. Mit nackten Füßen laufen wir durch den Sand, der die Wärme der Sommersonne in sich trägt. Wir suchen Hühnergötter, sie findet natürlich mehr als ich. Langsam naht

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