Spätherbst am Weiher.

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Mein Spaziergang führt mich über die herbstlichen Wiesen vorbei an abgeernteten Feldern hin zum nahen Wald. Als ich nach vorn blicke, sehe ich, wie der Nebel behäbig wabernd auf die Erde fällt und die Landschaft langsam auffrisst. Das Gras glänzt in der schräg stehenden Abendsonne, die auch bald von den Nebelschwaden verschlungen wird. Eine Schar Spatzen stiebt laut schimpfend aus dem nahen Heckenrosengebüsch.

Ich erreiche einen kleinen Weiher, dessen Wasser so klar ist, dass man kann bis auf den Grund schauen kann. Alles, was im Sommer im Wasser schwebte, ist zu Boden gesunken und lebt im grauen Moder. Aber im Frühjahr entschweben dem Sumpf die blauen Libellen. Dann bin ich auch wieder hier und beobachte die vierflügeligen Wesen, wie sie am Gewässerufer patrouillieren und sich danach auf den Gräsern in der Sonne tummeln. Ein ewiger Kreislauf der Natur, der Futter für meine Seele ist.

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